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Jugendschutz

Jugendschutz im Internet

Kinder und Jugendliche haben heutzutage Zugriff auf eine virtuelle Welt mit Inhalten, die nicht immer f├╝r ihre Altersgruppe geeignet sind. Es war nie so leicht, nur durch wenige Mausklicks oder eine falsche Bedienung an nicht altersgerechtes Material zu kommen. Kinder und Jugendliche sind nun auch im bisher gesch├╝tzten Elternhaus von Fremden ansprechbar. Vertrauen kann unter einer falschen Identit├Ąt erschlichen werden. Es f├Ąllt gerade jungen Menschen sehr schwer, die Kommunikation in Foren und Chats misstrauisch zu beurteilen. Wo liegt die Verantwortung f├╝r den Jugendschutz? Beim Staat oder doch nur bei den Eltern? Wir gehen nun auf die Beteiligten Akteure ein, um anschlie├čend Aufgaben und Pflichten der einzelnen Akteuren zu suchen.

Akteure

Beim Thema Jugendschutz in Foren und Chats sind einige Akteure beteiligt. Die Rahmenbedingungen bestimmt der Staat. Betreiber der Webseiten bestimmen die technischen M├Âglichkeiten. Die Eltern sind die direkten Ansprechpartner f├╝r ihre Kinder und Jugendlichen. Kinder und Jugendliche unterscheiden wir, ab 12 Jahren sprechen wir vom Jugendlichen. Die Kinder und Jugendlichen sind direkt in der Verantwortung mit den Umgang der neuen M├Âglichkeiten. So liegen viele Gefahren im Umgang mit den neuen Medien im Verhalten.

Staat

Der Staat versteht unter Jugendschutzma├čnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Der Jugenschutz soll allgemein Kinder und Jugendliche vor gesundheitlichen, sittlichen und sonstigen Gefahren sch├╝tzen. Kinder und Jugendliche gelten als besonders schutzbed├╝rftig im Internet.

Der Staat stellt das Jugendschutzgesetz (JuSchG), welches ein Gesetz zum Schutze der Kinder und Jugendlichen (Minderj├Ąhrige) in der ├ľffentlichkeit ist. Zeitgleich zum Jugendschutzgesetz trat der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der L├Ąnder in Kraft, der eine einheitliche Rechtsgrundlage f├╝r den Jugendschutz in den elektronischen Medien schafft. Zum Gl├╝ck gilt dieser Staatsvertrag deuschlandweit, obwohl dieser auf L├Ąnderebene beschlossen wurde.

Nach dem Gesetz sind unter anderem folgendes verboten: Gewalt-, Tier und Kinderpornographie (gilt auch f├╝r virtuelle Darstellungen) Darstellung von Kindern und Jugendlichen in unnat├╝rlich geschlechtsbetonter K├Ârperhaltung (gilt auch f├╝r virtuelle Darstellungen) Verletzung der Menschenw├╝rde, insbesondere durch die Darstellung von Menschen, die sterben oder schweren k├Ârperlichen oder seelischen Leiden ausgesetzt sind Aufstachelung zum Rassenhass, Kriegsverherrlichung

Auf unserem Kongress wurde von den Teilnehmern die Rolle des Staates erweitert. Der Staat soll nach unseren Teilnehmern die Verantwortung f├╝r das Geschriebene in Foren und Chats st├Ąrken. Kinder und Jugendliche sind sich oft nicht ├╝ber die Auswirkungen ihrer Texte bewusst. Eine Schulung aller Verantwortlichen zum Aufbau der Medienkompotenz wurde von einigen Teilnehmern gefordert, die auch in einem Internetf├╝hrerschein enden kann. Zudem soll f├╝r ein Identifikationssystem und ein spezielles Internet nur f├╝r Kinder gesorgt werden.

Betreiber

Auf Seiten der Betreiber gibt es die Organisation Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM). Die Mitgliedschaft erfordert eine Selbstverpflichtungserkl├Ąrung. Bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern kann die FSM als Jugendschutzbeauftragter des Unternehmens angegeben werden. Zudem erstellt die FSM Gutachten ├╝ber Internetauftritte. Dar├╝ber hinaus bieten einige Foren und Chats verschiedene Formen von Moderation an. So k├Ânnten Nachrichten z.B. nur nach Freigabe durch Moderatoren angezeigt oder auff├Ąllige Nutzer gesperrt werden. Gerade bei Zielplattformen f├╝r Kinder und Jugendliche ist ein Alarm-Button empfehlenswert. Dieser kann von den Nutzern bet├Ątigt werden um einen Moderator per Knopfdruck zu benachrichtigen. Zudem wird dabei der Dialog und die IP-Adressen gespeichert.

Von den Betreibern wurde von unseren Kongressteilnehmern ernstere Zugriffsbeschr├Ąnkungen gefordert. Es ist noch zu leicht sich mit einer falschen Identit├Ąt anzumelden. Die Moderation soll durch Betreiber gestellt werden, welche Meldungen ernst nehmen und verfolgen. Neben mehr Filtertechniken wurde als Vorrausetzung zur Teilnahme ein Internetf├╝hrerschein gefordert.

Eltern

Eltern sollen den neuen Techniken unvoreingenommen gegen├╝ber stehen. Die Eltern haben eine Vorbildfunktion den Kindern gegen├╝ber, auch bei den neuen Kommunikationsmitteln. Man sollte als Elternteil das Konsumverhalten seiner Kinder bewusst steuern.

Einstimmig beschlossen unsere Kongressteilnehmer ein Verbot des Internets f├╝r Kinder, welches die Eltern durchsetzen sollen. Als Elternteil sollte man erst Jugendlichen den Zugang erlauben. Neben einer Whitelist, die nur eine Auswahl von Webseiten erlaubt, sollen Eltern nicht nur am Anfang das Verhalten der Jugendlichen im Auge behalten.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche m├╝ssen erst lernen sinnvoll mit den neuen Medien umzugehen. Die ersten Schritte im Internet sollten sie unter Aufsicht ihrer Eltern machen. Der Besuch von Foren und Chats sollte nur auf moderierten und altersgerechten Plattformen gemacht werden. Niemals sollten pers├Ânlichen Daten preisgeben werden. Auf keinen Fall sollte man sich mit unbekannten ├╝ber das Internet verabreden, wenn man sich dennoch treffen will, sollte man nicht ohne seine Eltern zum ersten Treffen gehen. Nach unseren Kongressteilnehmern fehlt den Kindern und Jugendlichen es an Verantwortungsgef├╝hl f├╝r das, was sie schreiben. Mit Fragen und seltsamen Situationen sollen sie zu den Eltern gehen.

Fazit

Alle Akteure liegen in der Verantwortung. Gerade vom Staat wird mehr als nur die Gesetzesgebung gew├╝nscht, von den Betreibern wird mehr Sensibilit├Ąt gegen├╝ber den Jugenschutz erwartet. Eltern m├╝ssen ein guter Ansprechpartner gegen├╝ber ihren Kindern und Jugendlichen sein und auch ├╝ber die notwendigen technischen Fachkenntnisse verf├╝gen. Kinder und Jugendliche m├╝ssen sich der Gefahren aus der virtuellen Welt klar sein, zumindest sich an klaren Verhaltensregeln halten. Ein Treffen mit Fremden und der Austausch von pers├Ânlichen Daten darf nicht ohne Eltern stattfinden.


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